FÖRCH Racing im Porsche Carrera Cup Deutschland.

Nürgurgring 2010, Rennen - Protokoll.
09.08.2010

Ein Top Ten Resultat – und ein technisches Problem an der Hinterachse!

Stefan Rosina (SVK) - Platz 9
Robert Lukas (POL) - Platz 20, nach Boxenstopp

Sieger: Nicolas Armindo (FRA)

Geduld war angesagt, heute Vormittag in der Eifel, speziell auf dem Nürburgring.

Dichter Nebel und starker Regen machten den 5. Lauf im Porsche Carrera Cup Deutschland lange Zeit unmöglich. Die Fans, Teams und vor allem die Piloten wurden im Halbstunden-Takt vertröstet. Zu Mittag fiel dann die Entscheidung: Das Rennen sollte um 17:15 Uhr gestartet werden – und so war es dann auch.

Schon vor dem Start war für Martin Ragginger das Rennen zu Ende. Die Piloten hinter dem Österreicher rückten somit eine Position nach vor.

An der Spitze fuhr der Polesetter Nicolas Armindo ein souveränes Rennen, setzte sich sofort ab.

Die beiden FÖRCH Racing Piloten Lukas und Rosina lagen schon bald unmittelbar hintereinander – auf den Positionen 9 und 10. In der 4. Runde musste der Pole Robert Lukas mit Reifenschaden an die Box.

Lukas ging dann wieder ins Rennen und fuhr mit einem Rückstand von 2 Runden am Ende des Feldes – vor allem aus Test- und Trainingszwecken.

Rosina hingegen machte Druck auf P8 und Kollegen Harald Schlegelmilch, blieb aber auf P9.

Tabellenführer Armindo fuhr einmal mehr in einer eigenen Liga und holte sich den dritten Saisonsieg – mit mehr als vier Sekunden Vorsprung, eine kleine Ewigkeit in dieser Serie.

Stefan Rosina belegte in seinem ersten Rennen für FÖRCH Racing den neunten Platz, nur knapp hinter P6.

Robert Lukas blieb Letzter, sah aber nach seinem Reifenschaden wenigstens die Zielflagge.

Teamchef Wolfgang Schumacher zieht Bilanz:
„Natürlich hätte ich mir vor allem nach dem freien Training etwas mehr erwartet. Aber P9 für Rosina ist letztlich ein gutes Resultat, gerade in seinem ersten Rennen mit Stahlbremsen. Er hätte vielleicht schneller fahren können, aber ein Überholen war ohne Risiko einfach nicht möglich.

Bei Robert Lukas hatten wir ein technisches Problem mit der Hinterachse links, das müssen wir noch genau analysieren. Schade, Robert hatte gute Karten für einen Top 5 Platz. Robert Lukas fuhr dann mit einem neuen Rad wieder problemlos das Rennen zu Ende.“