Valenzia

Unweit der katalanischen Metropole Valencia bewies der für FÖRCH Racing im Deutschen Porsche Carrera Cup fahrende Robert Lukas, dass er keineswegs der unüberlegte Heißsporn ist, für den ihn manche halten: Von Startplatz acht arbeitete sich der 22-Jährige am 23. Mai beharrlich und auf solider Basis bis auf Rang 3 vor. Somit ist der Fahrer von FÖRCH Racing der erste Pole auf dem Podium in der bereits seit zwei Jahrzehnten währenden Geschichte des renommierten Cups. In der aktuellen Saison sind insgesamt 20 rennerfahrene, extrem schnelle Piloten aus neun Teams eingeschrieben. Den an die nagelneue spanische Strecke geladenen Gästen von FÖRCH Racing bot sich somit bei strahlendem Sonnenschein eine aufregende Show mit Spitzensport und heißen Überholmanövern.

FÖRCH Geschäftsführer Michael Holböck fühlt sich durch das Resultat auf dem 4,005 Kilometer langen Circuit Ricardo Tormo in seiner ersten positiven Einschätzung bestätigt: Mit diesem Ergebnis zeigt sich, das wir als Hauptsponsor und Namensgeber richtig investiert haben. Schon beim ersten Rennen in Hockenheim hat Lukas echten Kampfgeist gezeigt. Leider hat ihm am Ende ein missglücktes Überholmanöver einen Strich durch die Rechnung gemacht und zum Totalausfall geführt.“ Bezogen auf gutgemachte Positionen gelang dem zweiten FÖRCH Fahrer, Stefan Bilinski, eine kaum weniger beeindruckende Aufholjagd. Wie sein Landsmann Lukas schaffte er es zwischen Start und Ziel, ebenfalls, um fünf Fahrzeuge nach vorne zu rücken. Mit Platz 18 im Qualifying war die Ausgangslage jedoch eine schlechtere, so dass es am Ende nur für Rang 13 reichte. Ich bin mit diesem Ergebnis dennoch sehr zufrieden“, so Michael Holböck. Im Vergleich zu Hockenheim zeigt sich auch bei Bilinski eine deutliche Aufwärtstendenz.“ Beide Piloten repräsentieren den auch für FÖRCH typischen Kampfgeist und den Ehrgeiz, sich stetig zu verbessern.